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Evangelische Kirchengemeinde Werden

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Blick zurück: Unsere Kirche vor und nach der Renovierung - ohne und mit Ornamente/n

Kirche ohne Ornamente
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Fotos: Harald Müller

Kirche ohne Ornamente _02
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Der augenfälligste Schmuck des Kirchenraumes ist seine Ausmalung. Es darf als sicher angenommen werden, dass das Konzept auch dafür von Senz  stammt, (der Architekt August Senz hat unsere Kirche, die am 24. Juni 1900 eingeweiht wurde, geplant) da es die Architektur des Raumes nicht nur bereichert und unterstützt, sondern in Einzelheiten auch plausibel macht, was insbesondere an der durch die Malerei bewirkten harmonischen Einbindung der Kanzel in die Altarwand und an den aus den Kapitellen der großen Säulen aufsteigenden, malerisch verstärkten Gewölberippen ablesbar ist.

Die Ausmalung war bei der Innenrenovierung im Jahre 1954 in Gänze weiß übertüncht worden – was von der Gemeinde damals als “Durchlüftung des Kirchenraumes” und von der amtlichen Denkmalpflege als “der Architektur des Raumes endlich Geltung verschaffend” begrüßt wurde. Sie kam bei der Innenrenovierung 1996/1997 in reichen Befunden wieder zum Vorschein, als die für einen Neuanstrich als Haftgrund ungeeignete Tünche vollständig abgewaschen werden musste, und ist dann in fast allen Details restauriert worden. Die authentische Farbgebung war aufgefunden worden, als die Orgel 1990/1991 restauriert und dazu ganz abgebaut wurde und man auf der Wand hinter der Orgel größere Partien der nicht überstrichenen und gegen das Tageslicht abgeschirmten Ausmalung entdeckte.

Horst Edler